Wandelperformance zum „Tag der Stimme“
Neben der Wahl der „Stimme“ als Instrument des Jahres 2025 durch die Landesmusikräte gibt es bereits seit 1999 jährlich am 16. April den „Tag der Stimme“.
Dieser „Tag der Stimme“ soll im „Jahr der Stimme“ besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die Hochschule für Musik und Theater Rostock veranstaltet daher am Mittwoch, dem 16. April 2925, von 15 bis 18 Uhr in ihren öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten eine stimm- und sprechkünstlerische Wandelperformance sowie ein Symposium. Mit künstlerischen und wissenschaftskommunikativen Beiträgen setzt sie einen Fokus auf das Alltagsphänomen „Stimme“ und den Umgang mit der Sprechstimme in ästhetischen Kontexten.
Der „Tag der Stimme“ startet um 15 Uhr mit verschiedenen Aktionen rund um den Kreuzgang in einer Art Wandelperformance, bei der sich die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Stationen frei bewegen und Stimme und Sprechen live erleben können. Danach wird es einen gemeinsamen informellen Austausch zum Thema Stimme geben und anschließend um 16.15 Uhr ein Symposium mit verschiedenen kurzen Impulsvorträgen, die sich mit dem Instrument und Phänomen „Stimme“ beschäftigen. Gegen 17.15 Uhr ist ein gemeinsamer stimmlicher Abschluss geplant.
Organisiert wird der Tag von „Fokus Stimme“, einem Drittmittelprojekt an der hmt Rostock im Lehramt Theater, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird. „Fokus Stimme“ arbeitet an einem Methodenset für die Theaterpädagogik zum Phänomenbereich „Stimme“.
Initiiert wurde der „Tag der Stimme“ von amerikanischen und europäischen Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Logopäden. Ziel ist es die Bedeutung und die Vielfalt der menschlichen Stimme zu würdigen, vor allem vor dem Hintergrund, dass es keine zwei identischen Stimmen gibt.